Guten Morgen {{first_name}},
Falls du diesen Newsletter das erste Mal erhältst: Das ist der wöchentliche Einblick in die Agenturarbeit der Optinize. Wir haben letztes Jahr 5 Mio € Adspend verwaltet und sind in der einzigartigen Position mit vielen Kunden, dass wir sehr regelmäßig unkonventionelle Out-of-the-box Strategien testen dürfen.
Die Methoden, die wir dabei entwickeln, bereiten wir hier auf. Wir berichten allgemein von gescheiterten und erfolgreichen Experimenten im Bereich Email, Paid Ads, WhatsApp-Marketing und mehr. Aber genug zum Intro, springen wir rein.
Cannabis auf Abo-Basis, das ist der Fortschritt:

Leider gibt es noch keine Influencer-Collaborationen. Wir holen die Angebote gerade rein, aber es zieht sich 😄
Influencerkampagnen
Auch hier konnten wir bei der Beauty-Marke dieses Wochenende nicht launchen. Die Produkte kamen erst letzten Freitag an und die Influencer nehmen gerade auf.
Aber bei der Beauty-Marke wurde der Tiktok Shop letzte Woche frei gegeben. Also sind wir dabei den zum Laufen zu bringen.
Unser neuer Bettwarenhersteller

Magnalister ist Amazon und Otto. Online Store ist, was wirklich im Shop umgesetzt wurde.
Datum 12.02.-18.02.
Bei unserem Bettwarenhersteller von letzter Woche haben wir Donnerstag erst so richtig begonnen. Wir haben die kompletten Google Ads umgebaut und Klaviyo aufgesetzt. Diese alten Bestandskunden haben wir erstmal mit einem Valentinstagssale reaktiviert. Übers Wochenende kamen dabei um die 10k Umsatz zu Stande.
Aktuell arbeiten wir daran den Shop vom Branding her neu zu gestalten und die Amazon Bestseller in den Shop rüberzuziehen. Diese Woche wird vermutlich deutlich ruhiger werden.
Deep Dive der Woche
Ich habe mal wieder etwas gebloggt und werde daraus eine Routine machen. Da wir Shoptinize jetzt mehr Bespielen, veröffentlichen wir auch im Blog.

Es geht um 3 Engpässe, die wir bei Shops um die 50k Umsatz pro Monat sehen. Unter anderen sprechen wir über die “Ölbohrer-Analogie”, die erklärt, warum der ROAS bei einer gewissen Glasdecke einfach immer wieder einbricht.
Deshalb sind die Conversion Rates bei Shops mit 200+ Produkten so niedrig
Aus gegebenem Anlass.
Wir haben gerade ein Probeprojekt mit einem Anbieter für chemiefreie Reinigungsmittel und Putzprodukte.
Die Herausforderung? 200+ Produkte im Shop.
Und genau da liegt das Problem.
200 Produkte sind für Paid Ads Gift
Für Branding-Kampagnen ist das egal.
Da geht es um die Marke, um Sichtbarkeit, um Präsenz.
Aber im Paid-Ads-Bereich ist das tödlich.
Warum?
Weil ein Kunde, der über eine Anzeige kommt, eigentlich eine klare Erwartung hat.
Er klickt auf etwas Bestimmtes – und landet dann in einem Shop, in dem er sich links und rechts verlieren kann.
Ein Produkt spricht ihn an.
Dann sieht er etwas anderes.
Dann noch eine Kategorie.
Dann vielleicht Zubehör.
Dann ein anderes Problem.
Und plötzlich ist er nicht mehr im Kaufmodus, sondern im Browse-Modus.
Und Browse-Modus heißt online:
Ein Klick – und er ist wieder weg.
Online ist kein Rewe
Wenn du dir einen Rewe anschaust, kannst du dich dort auch durch 20 Abteilungen bewegen.
Aber du kannst nur an einem Punkt wieder raus:
👉 an der Kasse.
Ein Rewe hat den Vorteil, dass du physisch da bist.
Du läufst nicht einfach aus Versehen durch die Wand.
Online ist das anders.
Online kannst du jederzeit abspringen.
Deshalb geht es im Performance-Marketing nicht darum, ein großes Sortiment zu zeigen.
Es geht darum, eine gradlinige Kundenreise zu bauen.
Gradlinige Customer Journeys schlagen große Sortimente
Wenn wir für Shops mit vielen Produkten arbeiten, machen wir fast immer dasselbe:
Wir wählen ein Hero-Produkt.
Oder ein klares Neukunden-Angebot.
Ein Produkt kann auch ein Bundle sein.
Oder ein spezielles Einstiegsangebot.
Wichtig ist nur:
👉 Es geht um ein einziges Produkt.
Dieses Produkt stellen wir in den Vordergrund.
Wir bewerben nur dieses Produkt.
Keine Kategorien.
Kein „Schau dir auch noch das an“.
Weniger Auswahl = höhere Conversion
Nach dem Klick auf die Anzeige landet der Kunde idealerweise nicht auf der normalen Produktübersicht,
sondern auf einer Landingpage.
Dort geht es nur um:
das Problem
die Lösung
dieses eine Angebot
Keine Navigation, die ihn wegzieht.
Keine 200 Alternativen.
Keine Ablenkung.
Wenn er zur Kasse geht, kommen erst dann:
Order Bumps
Upsells
Genau wie Snacks und Kaugummis an der Supermarktkasse.
Erst kaufen lassen.
Dann erweitern.
Das Prinzip ist simpel
Je gradliniger deine Kaufreise,
desto höher deine Conversion Rate.
Das gilt besonders für Shops mit vielen Produkten.
Wenn du 200+ Produkte hast,
dann nimm dir das Produkt, das für Neukunden am besten funktioniert.
Und wenn du mehrere gute Kandidaten hast,
nimm das Produkt, das den größten, stechendsten Schmerz löst.
Problemlöser-Produkte sind optimal für Paid Ads.
Nicht das breiteste Sortiment gewinnt.
Sondern die klarste Reise.
Grüße
Michael
P.S. Im Shopify befinden sich ein paar neue Produkte z.B. ein Advertorial-Generator, KI Copy Assistant für VSLs und mehr. Schau gerne vorbei

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