Guten Morgen {{first_name}},
Falls du diesen Newsletter das erste Mal erhältst: Das ist der wöchentliche Einblick in die Agenturarbeit der Optinize. Wir haben letztes Jahr 5 Mio € Adspend verwaltet und sind in der einzigartigen Position mit vielen Kunden, dass wir sehr regelmäßig unkonventionelle Out-of-the-box Strategien testen dürfen.
Die Methoden, die wir dabei entwickeln, bereiten wir hier auf. Wir berichten allgemein von gescheiterten und erfolgreichen Experimenten im Bereich Email, Paid Ads, WhatsApp-Marketing und mehr. Aber genug zum Intro, springen wir rein.
Cannabis auf Abo-Basis, das ist der Fortschritt:

Tatsächlich buchen viele Leute das Abo und canceln dann wieder. Aber das war bei der Zielgruppe zu erwarten
Unsere aktuellen Influencerkampagnen

Unsere aktuellen Kampagnen laufen an und am Sonntag gingen die ersten Posts live. Bei einer Beauty-Marke waren die ersten Posts erstmal nur für den Aufbau der Marke. Wir haben es konzipiert, dass die Influencer die Wirkung über 4-6 Wochen dokumentieren. Sprich sie posten regelmäßig Posts und bauen damit “Proof” für das Produkt auf.
Für unseren Bettenwarenhersteller geben diese Woche die ersten Kampagnen für ein Schwangerschaftskissen online. Wenn wir mehr haben, dann natürlich im nächsten Newsletter.
Deep Dive der Woche - Hör auf, nur an deinen Ads zu schrauben
Wenn der ROAS fällt, passiert bei den meisten E-Commerce-Gründern immer das Gleiche.
Ads Manager öffnen.
Neues Creative testen.
Neue Zielgruppe ausprobieren.
Vielleicht noch schnell die Landingpage umbauen.
Zwei Tage später: wieder nichts.
Also wieder von vorne.
Das Problem ist: Die meisten optimieren nur das Frontend ihres Shops. Also alles, was passiert, bevor jemand kauft.
Der viel größere Hebel liegt aber meistens nach dem Kauf.
Der Moment direkt nach dem Checkout
Stell dir folgende Situation vor:
Ein Kunde hat gerade ein Produkt für 50 € gekauft.
Die Bestellung ist durch.
Die Kreditkarte wurde belastet.
Jetzt ist der Kunde im höchsten Vertrauensmoment, den dein Shop überhaupt hat.
Und genau hier passiert bei vielen Shops… nichts.
Der Kunde landet auf einer Dankeseite – und das war’s.
Dabei ist dieser Moment perfekt für:
Post-Purchase Upsells
ergänzende Produkte
Bundles
Upgrade-Angebote
oder ein Abo-Modell
Nicht aggressiv.
Sondern logisch zum ersten Kauf passend.
Die Frage, die dein Business verändert
Statt ständig zu fragen:
„Wie bekomme ich günstigere Kunden?“
solltest du öfter fragen:
„Wie viel Umsatz kann ich aus einem Kunden in den ersten 30 Tagen holen?“
Im Info-Produkt-Markt ist genau das die zentrale Kennzahl.
Dort wird nicht nur der Erstkauf optimiert, sondern die gesamte 30-Tage-Journey nach dem Kauf.
Und genau dieses Denken kannst du auch im E-Commerce übernehmen.
Ein Gedankenexperiment
Wenn du feststeckst, probier folgendes:
Frier dein Frontend für 30 Tage ein.
Keine neuen Ads.
Keine neuen Landingpages.
Keine neuen Creatives.
Die einzige Stellschraube ist:
👉 Was nach dem ersten Checkout passiert.
Post-Purchase Upsells
E-Mail-Flows
Backend-Offers
Abo-Modelle
Plötzlich merkst du, wie viele Hebel dort eigentlich liegen.
Wenn du tiefer einsteigen willst
Ich habe dazu einen ausführlichen Artikel geschrieben und ein komplettes Gedankenexperiment erklärt.
👉 Hier geht es zum Beitrag:
https://www.shoptinize.de/blogs/how-tos/post-purchase-optimierung-experiment
Dort zeige ich dir:
wie du das 30-Tage-Experiment aufsetzt
welche Backend-Mechaniken funktionieren
und wie du den Kundenwert massiv erhöhen kannst.
Denn am Ende gilt:
Ads bringen Kunden rein.
Das Backend entscheidet, ob dein Business profitabel skaliert.
Grüße
Michael
P.S. Im Shopify befinden sich ein paar neue Produkte z.B. ein Advertorial-Generator, KI Copy Assistant für VSLs und mehr. Schau gerne vorbei

P.P.S. Leite diese Email an jemanden weiter, für den das Thema aktuell Top-of-mind sein sollte. Du kannst auf newsletter.optinize-im.com abonnieren

