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KI Influencer für Meta Ads erstellen
Wir haben die Plattform Arcads einmal für den Newsletter ausgetestet
KI-generierte UGC Ads im Test: Kosten sparen mit Arcads AI?
Kosten sparen ist ein Trend, der gekommen ist, um zu bleiben – besonders in der Creative-Produktion für UGC Ads. Viele Unternehmen suchen nach Wegen, die Kosten für User-Generated Content (UGC) Ads drastisch zu senken. Wenn ein einzelnes UGC-Video 200 Euro oder mehr kostet, wäre es ein Traum, denselben Content für 10 bis 40 Euro zu bekommen.
Wir haben den Selbsttest gemacht und über die Plattform Arcads AI UGC-Videos für unseren Newsletter erstellt. Doch hält die Technologie, was sie verspricht? Hier sind unsere Ergebnisse.
1. Arcade AI: Automatisierte UGC-Produktion für 100 € im Monat
Arcade AI bietet einen Einstiegstarif ab 100 € pro Monat, in dem durchschnittlich 10 Videos enthalten sind. Die Ads werden auf Basis von Skripten generiert, die der Nutzer vorgibt. Dabei kann man aus 300 verschiedenen KI-Avataren wählen.
💡 Anpassungsoptionen für die KI-Influencer:
✅ Männlich oder weiblich
✅ Jung oder alt
✅ Unterschiedliche Settings (Straße, Zuhause, Auto, etc.)
Das klingt vielversprechend – doch wie sieht die Qualität der erstellten Videos aus?
2. Unser Test: Podcast-Interview vs. Straßeninterview
Basierend auf unserer Erfahrung performen Podcast Ads besonders gut. Gleichzeitig wissen wir, dass Straßeninterviews oft die besten Interaktionsraten erzielen. Also haben wir beide Formate mit Arcads AI getestet:
📌 Variante 1: Podcast-Interview (KI-generiert)
🎥 Format: Ein KI-Influencer nimmt gerade seinen Podcast auf und spricht über das Produkt
🎯 Ziel: Authentische Erklärung eines Produkts oder einer Dienstleistung
⚡ Ergebnis: Gute Tonqualität, brauchbarer Content
👉 Fazit: Gut einsetzbar mit minimalem Nachbearbeitungsaufwand
Unser Skript:
Willkommen zum Marketingmashup. Heute mit einer Review des Performance-Marketing Newsletter "Nizeletter". Der Claim: Marketingbudget sparen und jeden Tag besser in Paid Ads werden. Kredibilität: Der Autor hat uns Belege zugesendet, dass er in 2024 900.000 € an Werbeausgaben nur auf Meta verwaltet hat. Wir haben uns Fallstudien senden lassen und auch die sind wasserfest. Qualität: Die Standardausgabe am Donnerstag ist tiefgehend, leicht verständlich, aber unspezifische Themen . Wer thematisch passender Ausgaben will, muss die Willkommensumfrage ausfüllen. Das Team passt dann die Beiträge thematisch an. Kosten: Er ist kostenlos Finanzierungsmodell: Der Newsletter finanziert sich durch die Empfehlung anderer Newsletter. Er nimmt dabei 1-2 $ ein, pro Empfehlung. Bewertung: 8/10 - Abstriche gibt es bei der Ausgabenanzahl. 1 Newsletter pro Woche ist aktuell zu wenig, um wirkliche alle Themengebiete abdecken zu können. Ansonsten eine Empfehlung meinerseits.
Maximal konnten wir noch das hier herausholen:
Wenn wir die Ergebnisse für die Ad haben, würden wir sie hier nachträglich noch hochladen. Wir würden ihr 50 € Budget geben und dann schauen, was passiert.
📌 Variante 2: Straßeninterview (KI-generiert)
🎥 Format: Simulierte Passanten geben ein Testimonial auf der Straße
🎯 Ziel: Social Proof durch spontane, authentische Aussagen
⚡ Ergebnis: Kaum brauchbar, schlechte Tonalität, unnatürliche Sprache
👉 Fazit: Ohne massiven Editing-Aufwand nicht nutzbar
Besonders problematisch beim Straßeninterview war die mangelhafte Natürlichkeit der KI-Stimmen. Selbst mit Nachbearbeitung blieben die Tonalität und die Sprachmelodie unnatürlich.
Unser Skript:
Weißt du eigentlich, wie viele Ads wir pro Woche produzieren müssen? Mein Team würde kreativ ausbrennen, wenn wir uns nicht hier uns da Ideen klauen würden. Vom Naisletter adaptieren wir viel, weil die auch regelmäßig Sweip feils schicken und Forplay Boards teilen. 1x Donnerstags liefern die uns die Ideen kostenlos in die Inbox. Verlinkt den mal unter dem Video. Michael unterstütze ich da gerne.
3. Die größten Schwächen von KI-Influencern in UGC Ads
Obwohl KI-Influencer theoretisch eine spannende Möglichkeit bieten, UGC Ads skalierbar und günstig zu produzieren, gibt es noch einige Hürden:
🔸 Editing-Aufwand: Für realistische Ergebnisse muss viel nachbearbeitet werden
🔸 Statische Bewegungen: Die KI-Avatare wirken oft leblos
🔸 Probleme mit Anglizismen: Begriffe wie „nice“ werden falsch ausgesprochen
🔸 Eingeschränkte Individualisierung: Nur begrenzte Anpassungsmöglichkeiten
Besonders die Aussprache englischer Begriffe war ein großes Problem. Arcade AI bietet aktuell keine Möglichkeit, falsch gesprochene Wörter nachträglich zu korrigieren. Ein Workaround wäre, Begriffe lautmalerisch ins Skript zu schreiben (z. B. „nais“ statt „nice“).
4. Kostenfaktor: Ist KI-generierter UGC wirklich günstiger?
Die eigentliche Generierung eines Videos kostet zwar nur 10 Euro, aber:
➡️ Editing-Aufwand für brauchbaren Content: ca. 40 Euro pro Video
➡️ Gesamtkosten pro Ad: ca. 50 Euro
Das bedeutet: Eine echte Kostenersparnis gegenüber klassischen UGC Ads gibt es, aber nur mit Kompromissen.
5. Fazit: KI-Influencer in UGC Ads – sinnvoll oder nicht?
Solange man genug Material hat, um die KI-Haftigkeit rauszuschneiden, sollte man damit sehr gute Ads erstellen können. Mich stört die Gestik teilweise und die Stimme wird komisch eingesetzt, aber die Technologie entwickelt sich auch rapide weiter.
Mir fehlt bei der Software tatsächlich eine Option zur Nachverbesserung. Dort ist die Konkurrenz etwas entgegenkommender.
Arcads bietet im 300 € im Monat Plan auch an eigene KI Avatare kreieren zu lassen. Diese Funktion bietet ja auch HeyGen an und mich würde es wirklich einmal interessieren, wie flexibel die eigenen Avatare anzuwenden sind.
Unterm Strich ist es eine Möglichkeit an Produktionskosten zu sparen, wenn man bereit ist ein paar Abstriche zu machen
Dieser Nizeletter wird von Michael Kaschinski verfasst und von ihm editiert.
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