Guten Morgen {{first_name}},

Falls du diesen Newsletter das erste Mal erhältst: Das ist der wöchentliche Einblick in die Agenturarbeit der Optinize. Wir haben letztes Jahr 5 Mio € Adspend verwaltet und sind in der einzigartigen Position mit vielen Kunden, dass wir sehr regelmäßig unkonventionelle Out-of-the-box Strategien testen dürfen.

Die Methoden, die wir dabei entwickeln, bereiten wir hier auf. Wir berichten allgemein von gescheiterten und erfolgreichen Experimenten im Bereich Email, Paid Ads, WhatsApp-Marketing und mehr. Aber genug zum Intro, springen wir rein.

Cannabis auf Abo-Basis, das ist der Fortschritt:

Nur ein leichtes Wachstum diese Woche - Bis jetzt läuft auch noch keine aktive Kampagne dafür

Leider gibt es noch keine Influencer-Collaborationen. Wir holen die Angebote gerade rein, aber es zieht sich 😄

Deep Dive der Woche - Preisstrategien im E-Commerce

Ich habe mal wieder etwas gebloggt und werde daraus eine Routine machen. Da wir Shoptinize jetzt mehr Bespielen, veröffentlichen wir auch im Blog.

Es geht darum, wann man bei welchem Preispunkt welche Werbekanäle nutzen sollte. Gerade, wenn der AOV sehr gering ist, dann lohnt es sich zu testen.

Wann solltest du ein Advertorial einsetzen – und wann nicht?

Advertorials sind kein Allheilmittel.
Aber wenn sie passen, können sie dein ganzes Werbegame verändern.

Grundsätzlich ist ein Advertorial dafür da, eine Zielgruppe aufzuwärmen.

Es richtet die Erwartungshaltung neu aus.
Es passt das Mindset an.
Und ja – es vergrößert auch den Schmerz, den jemand spürt.

Das ist kein Zufall, sondern Absicht.

Denn wenn deine Zielgruppe sehr kalt ist, dann wird sie auf ein Front-End-Angebot nicht einfach so reagieren.
Sie braucht Vorarbeit.

Und genau diese Vorarbeit leistet ein Advertorial.

Was ein gutes Advertorial wirklich macht

Ein Advertorial ist in der Regel „click-baity“ geschrieben.
Nicht, um zu täuschen – sondern um Aufmerksamkeit zu gewinnen.

Gerade bei kaltem Traffic muss es:

  • den Kontext erklären

  • Vorurteile abbauen

  • Missverständnisse klären

  • Alternativen hinterfragen

  • eine neue Perspektive eröffnen

Erst danach ist jemand bereit, ein Angebot ernsthaft zu prüfen.

Ein Advertorial verkauft also nicht direkt das Produkt.
Es verkauft erst die Idee, dass es ein Problem gibt – und dass es eine neue, bessere Lösung dafür gibt.

Wann setzen wir Advertorials ein?

1. Bei der Windschatten-Strategie

Du vergleichst dich mit bestehenden Lösungen.
Du zeigst, warum andere Produkte etwas nur halb lösen – und du es besser machst.

Hier ist ein Advertorial extrem stark, weil du:

  • den Markt rahmen kannst

  • Erwartungshaltungen neu setzen kannst

  • deinen Mechanismus als überlegen positionierst

2. Bei Native Ads Traffic

Wenn du Native Traffic einkaufst, ist ein Advertorial fast Pflicht.

Native Ads funktionieren kontextuell.
Sie führen nicht auf eine Produktseite – sondern auf Content.

Ohne Advertorial fehlt die Brücke.

3. Bei einer skeptischen Zielgruppe

Wir nutzen bei unserer Cannabismarke fast ausschließlich Advertorials.

Warum?

Weil dort Fragen im Raum stehen wie:

  • „Wie kann das erlaubt sein?“

  • „Ist das nicht das Gleiche wie …?“

  • „Ist das legal?“

Eine normale Produktseite kann das nicht sauber abfangen.

Ein Advertorial kann diese Einwände strukturiert behandeln, bevor überhaupt verkauft wird.

4. Bei einer sehr unaware Zielgruppe

Wir haben für eine Anti-Gluten-Pille gearbeitet.
Der Wirkmechanismus war komplett neu.

Die Zielgruppe wollte es fast nicht wahrhaben.

In so einem Fall kannst du nicht einfach sagen:
„Hier ist das Produkt, kauf es.“

Du musst erst erklären:

  • Warum das Problem existiert

  • Warum herkömmliche Lösungen nicht greifen

  • Warum dein Mechanismus neu ist

Das geht nur über ein Advertorial.

Wann machen Advertorials keinen Sinn?

Nicht jedes Produkt braucht eine Aufwärmphase.

Wenn dein Angebot:

  • sehr niedrigpreisig ist

  • selbsterklärend ist

  • keinen Erklärungsbedarf hat

Dann ist ein Advertorial oft Overkill.

Beispiel:

Eine neue Lifestyle-Löffel-Marke.
Es ist halt ein Löffel.

Da bringt dir kein 2.000-Wörter-Artikel etwas.

Aktuelles Beispiel

Wir arbeiten gerade für bellaria.de an einem Advertorial für den deutschen Markt – und parallel für einen Test in den USA.

Dort geht es um eine neue Technologie, die mehrere Probleme löst und einen guten Preispunkt hat.

Das ist klassisch advertorial-geeignet:

  • erklärungsbedürftig

  • differenzierbar

  • nicht selbsterklärend

  • ausreichend Marge

Produktion heute

Advertorials sind dank KI deutlich einfacher zu produzieren als früher.

Wenn du saubere Workflows aufgebaut hast, brauchst du im Grunde nur noch:

  • einen strukturierten Research-Prozess

  • einen Texter oder guten Prompt

  • einen Web-Developer

  • sauberes Tracking

Der Rest ist Handwerk.

Wenn du wissen willst, wie unsere Workflows dafür aussehen,
wir haben das Ganze als Produkt auf Shoptinize strukturiert.

Schau gerne vorbei.

Und frag dich bei deinem Produkt ehrlich:

Muss ich erst das Mindset verändern –
oder reicht eine gute Produktseite?

Das entscheidet, ob ein Advertorial Sinn macht.

Grüße
Michael

P.S. Im Shopify befinden sich ein paar neue Produkte z.B. ein Advertorial-Generator, KI Copy Assistant für VSLs und mehr. Schau gerne vorbei

P.P.S. Leite diese Email an jemanden weiter, für den das Thema aktuell Top-of-mind sein sollte. Du kannst auf newsletter.optinize-im.com abonnieren

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