Guten Morgen {{first_name}},
Falls du diesen Newsletter das erste Mal erhältst: Das ist der wöchentliche Einblick in die Agenturarbeit der Optinize. Wir haben letztes Jahr 3 Mio € Adspend verwaltet und sind in der einzigartigen Position mit vielen Kunden, dass wir sehr regelmäßig unkonventionelle Out-of-the-box Strategien testen dürfen.
Die Methoden, die wir dabei entwickeln, bereiten wir hier auf. Wir berichten allgemein von gescheiterten und erfolgreichen Experimenten im Bereich Email, Paid Ads, WhatsApp-Marketing und mehr. Aber genug zum Intro, springen wir rein.
Trainiere den Pixel darauf, die besten Käufer für dich zu finden
heute mal ein etwas technischeres Thema – aber eines, das im E-Commerce extrem viel Geld liegen lässt, wenn man es ignoriert:
Pixel-Konditionierung.
Das Konzept kommt ursprünglich aus der Leadgenerierung, lässt sich aber sehr gut auf E-Commerce übertragen – vor allem, wenn man mit Funnelish-Funnels, Upsells und Multi-Step-Checkouts arbeitet.
Die Grundidee ist simpel:
Meta lernt nur aus den Events, die du ihm schickst.
Wenn du jede Bestellung gleich behandelst, lernt Meta nicht, welche Kunden für dein Business wirklich wertvoll sind.
Warum das im E-Commerce relevant ist
Die meisten Shops tracken einfach:
Kauf = Kauf
Egal ob jemand:
ein 19-€-Produkt kauft
nur den Erstkauf mitnimmt
oder ob er ein Bundle, ein Upsell oder ein Abo abschließt
Für Meta sind das alles „gleiche Käufe“.
Für dich sind sie es nicht.
Gerade bei Brands mit:
Bundles
Upsells
Abos
First-Time-Offers
entsteht der eigentliche Profit erst nach dem ersten Schritt.
Wie man Pixel-Konditionierung im E-Commerce nutzt
In Funnelish-Funnels (oder ähnlichen Setups) kann man sehr sauber unterscheiden:
normaler Kauf
Kauf + Upsell
Kauf + Bundle
Kauf + Abo
Die Pixel-Konditionierung setzt genau dort an. Sowas geht aber auch, wenn man den Google Tag Manager richtig konfiguriert, mit einem normalen Store.
Statt jeden Kauf an Meta zurückzuschicken, lässt man das Pixel nur feuern, wenn jemand zum Beispiel:
ein Upsell mitnimmt
ein Bundle kauft
einen höheren Warenkorbwert erreicht
oder ein Abo startet
Damit trainierst du Meta nicht auf „mehr Käufer“, sondern auf:
„Mehr Käufer, die mir wirklich Geld bringen.“
Was das praktisch verändert
Ein paar typische Effekte, die wir sehen:
Meta findet Käufer, die eher Bundles nehmen
weniger Einmal-Käufer
höhere Warenkörbe
bessere LTVs
stabilere Skalierung
Das ist kein Hack.
Es ist einfach sauberes Daten-Training.
Beispiele
Ein paar typische Setups:
Supplement-Brand: Pixel feuert nur, wenn jemand ein 2- oder 3-Monats-Bundle kauft
Einstiegsangebot + Upsell: Nur Käufer mit Upsell werden an Meta zurückgegeben
Abo-Modelle: Pixel feuert nur bei Subscription-Start
High-AOV-Shops: Pixel feuert nur ab z. B. 80 € Warenkorb
Du sagst Meta damit nicht:
„Finde mir mehr Käufer.“
Sondern:
„Finde mir mehr Käufer wie diese.“
Warum wir dazu ein E-Book geschrieben haben
Pixel-Konditionierung ist kein großes Mysterium,
aber sie wird fast nie sauber erklärt – vor allem nicht für E-Commerce.
Deshalb haben wir ein kurzes, technisches E-Book dazu geschrieben, in dem genau steht:
wie man die Events strukturiert
wie man Funnelish dafür nutzt
welche Fehler man vermeiden sollte
Du kannst es dir hier kostenlos herunterladen:
Ich wünsche dir einen guten Start ins neue Jahr –
und wir lesen uns nächste Woche wieder.
Grüße
Michael
P.S. Im Shopify befinden sich ein paar neue Produkte z.B. ein Advertorial-Generator, KI Copy Assistant für VSLs und mehr. Schau gerne vorbei

P.P.S. Leite diese Email an jemanden weiter, für den das Thema aktuell Top-of-mind sein sollte
